Es stehen Veränderungen in ihrem Leben an; sie müssen schwierige Entscheidungen treffen; sie möchten klarer sehen; sie wollen wissen, wie sie immer wiederkehrende Probleme eliminieren können? Hier können sie Möglichkeiten erfahren, wie sie sich ihre Projekte, hin zu ihren Zielen und ihrer Vision erarbeiten können.
Ich durfte viele verschiedene, harte menschliche Situationen selber erleben, von physischer äußerer Gefahr über einen schweren Unfall hin zu einem massiven seelischen und emotionalen Stress, sowie ein finanzielles Auf-und-Ab. Es hat mich aber am Ende ruhiger, gelassener und angstfreier werden lassen. Leben will erlebt werden. Erkennen, Annehmen, Verzeihen und Lösen bzw. Wandeln in Liebe, um aus dem Erlebten eine wertvolle Erfahrung zu machen, sind zuweilen schwere, aber wohl notwendige Schritte. Bei mir passt jedenfalls diese Aussage. Es ist meine Erkenntnis.
Es ist nicht leicht, die tiefe, wahre Freude in sich selbst zu finden, doch es ist unmöglich, sie vom Außen zu erhalten.
Sie können die Kernaussagen der 9 Prinzipien für Unternehmensprojekte auf meiner Internetseite lesen. Hier beleuchte ich persönliche Anliegen, für ein Auffinden und Gestalten ihrer Lebensaufgaben (Lebensprojekte). Es ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Sehen Sie es eher als Erfahrungsräume, in denen sie sich beständig aufhalten können, und zwar dort, wo es gerade passend ist. Es ist wie eine Schleife, in der sie immer wieder das „Was“ und „Wie“ einer Fragestellung, eines Problems oder Situation erforschen (Lemniskarte der Denkbewegungen, Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel und Lex Bos, Lemniskarte der Urteilsbildung und Entscheidungsfindung). Für mich sind diese 9 Prinzipien, sie können auch dazu Themenblöcke sagen, eine Art „Guideline“, um das eigene Lebensprojekt gelingen zu lassen. Die Herangehensweisen innerhalb dieser und Erkenntnisse zu diesen Prinzipien erfahren laufend Erweiterungen und Änderungen. Die 9 Prinzipien sind auf 3 Blogs aufgeteilt:
Der Mensch im Mittelpunkt
- Wofür setzen sie sich ein?
- Worauf fußt ihr Handeln?
- Das, was ist. Wofür?
Im Hier und Jetzt
- Wie setzen sie die Erkenntnis um?
- Wie gehen sie miteinander um?
- Wie ist ihr täglich‘ Brot?
Führen und Erweitern
- Was dürfen sie lernen?
- Wie wollen sie führen oder geführt werden?
- Wie wird der Wirkungskreis erweitert und wie entwickelt sich Gutes?
Sie stehen vor einer Reise, einer Reise zu sich selbst, zu Ihrem inneren Potenzial und zu einer besseren Zukunft. Doch wie gelangen Sie dorthin? Schauen wir uns die Schritte an, die Sie auf dieser Reise durchlaufen können.
Der Mensch im Mittelpunkt.
1 Wofür setzen sie sich ein?
Vision – Ziel – Teilziele – Absicht
Sie sind selbst der Gestalter ihres Lebens; Ihres Lebens in Selbst-Bewusstheit und Eigenverantwortung, mit hohem Selbstwert und hoher Selbstliebe und dem notwendigen Zielfokus, generiert aus ihrer Vision, gespeist aus dem Lebensplan und Seelenplan, gesetzt mit dem unverrückbaren Glauben an sich und dass sie geführt sind in der tiefgreifenden Unabdingbarkeit ihrer Absicht. Die Absicht, ihre Vision wahr werden zu lassen. Diese ist kräftig, weil sie belegt ist mit positiven Worten, Bildern und Emotionen, in der sie sich jetzt schon auskennen und darin leben können, mit dem Wissen der Strahlkraft ihrer Vision verkörpert durch Sie.
Nochmal ausgedrückt im Sinne eines Prozesses. Aus der Einstellung erwachsen die Gedanken, daraus nähren sich die Emotionen und im Jetzt erregen sich Gefühle, Worte entstehen, Sätze werden formuliert, aus diesem sich Taten ergeben, diese werden durch Wiederholung zu Gewohnheiten, welche den Charakter formen und schließlich die Persönlichkeit ausmachen. Selbstführung – die Beobachtung und Reflexion, das Erkennen des Egos sind wertvolle Übungen. Diese Einstellungen, resultieren aus verschiedenen Ebenen des Systems Mensch, von den Ahnen angefangen, über ihre Zeugung, dem Sein im Mutterlaib, über die Geburt zu den verschiedenen Stationen im heranwachsenden Alter und als Erwachsener.
Was hält sie davon ab, ihre Vision, ihren Traum zu leben? Ich meine nicht eine Träumerei, sondern einen Traum, bei dem ihnen das Herz aufgeht, indem sie sagen „Jaaaa!!“ Welche Texte, Bilder, Emotionen sind in ihr Buch hineingeschrieben, dass das weit weg von Ihnen erscheint und nur eine Sehnsucht überbleibt. Was ist hilfreich für Ihre Vision, was nicht? Das eine möchte verstärkt werden, das andere reduziert oder sogar eliminiert sein. Wenn sie Unterstützung brauchen, melden sie sich, ein systemisches Coaching kann ihnen den Weg bereiten.
In einem systemischen Coaching können diese Einschränkungen oder Blockaden (sie können auch Angst, Handlungsunfähigkeit, Einengung, Ohnmacht, Unsicherheit und weitere Begriffe dazu sagen.) erkannt, emotional gelöst, gewandelt in neue positive Gefühle, Emotionen und daraus jetzt für sie passende Gedankenstränge und Handlungen entwickelt werden. Fokus bei diesem Coaching ist das Ergebnis, eine Lösung von einem Problem und Erkennen möglicher neuer Handlungen, oder die positive, bereichernde Sicht auf eine nicht veränderbare Situation (Restriktion).
Dieser erste Schritt, des Auffindens der Vision, ist wohl der Wichtigste, es ist das „Wofür sind sie hier – Erleben“. Es ist doch einer der Grundfragen, die Frage nach, womit sie resonieren, wenn sie es für sich erkannt haben, Freude, Begeisterung erfahren, sie es als freiheitliche Tätigkeit erfahren. Wenn sie es noch nicht kennen, sind Einschränkungen am Werk, die erkannt, emotional gelöst werden wollen und aber als nüchterne Erfahrung mitgenommen werden dürfen. Wichtig ist, daß dieser emotional leer gewordene Raum mit positiven Emotionen, der Freude und Dankbarkeit gefüllt wird, ansonsten wird es nicht nachhaltig.
Also ihr Traum, möchte zur Vision geformt werden, kraftvoll in Wort, Bild und Emotion. Ergründen Sie, was sie antreibt. Diese Vision möchte detailliert ausgestaltet sein, alle Sinne dürfen sich daran beteiligen, visualisieren Sie ihre Vision. Setzen Sie diese in eine unverrückbare Absicht.
Definieren sie ihr Ziel, ganz konkret. (Im Präsenz geschrieben und die Fragen nach: was, wer, bis wann, wofür, wo, wieviel, …. sollen dabei niedergelegt sein). Wie fühlt sich dieses Ziel an? Ist es ambitioniert? Versetzen Sie sich in den Moment, an dem sie im Ziel sind. Was fühlen sie da? Und jetzt, was bedeutet es für sie dort zu sein, was fangen sie damit jetzt an? Welche Entfaltungsmöglichkeit sehen sie? Definieren sie sich auch Zwischenziele, damit sie auch auf dem Weg zu ihrer Vision, Erfolge feiern können und sehen, dass es gelingt. Verstehen sie die Ziele und Teilziele als sinnvolle Erfolgsschritte für ihren Weg. Sie sind aber nicht in Stein gemeißelt. Manchmal ist der Weg verworren. Aber wenn sie ihre Vision, eine unverrückbare Absicht ist, werden sie nicht so schnell aus der Bahn geworfen.
2 Worauf fußt ihr Handeln?
Werte, Kultur, das eigene Bild
Jesus in der Bergpredigt: Habe den Glauben von der Größe eines Senfkorns und du versetzt Berge.
Es ist ihre Geisteshaltung, die Werte, Anschauungen, Glaubenssätze und persönlichen Interessen einschließt, die ihre Handlungen und die Beziehungen prägen. Eine positive Geisteshaltung schafft entsprechende Möglichkeiten. Arbeiten sie an ihrer Konditionierung für eine positive Entwicklung in der Zukunft. Denn die Gedanken bereiten die Form und den Weg. Erinnern Sie sich immer wieder an das Ziel, an die Vision und beobachten bzw. identifizieren Sie ihre negativen Gedankenmuster und arbeiten direkt an einer Lösung, also der entsprechenden Positivierung, damit es nachhaltig geschieht. Das Universum mag kein Vakuum, nur sich trennen, von den nicht ihrem Leben förderlichen Themen, funktioniert nicht nachhaltig. Das ist oft nicht einfach. Suchen Sie sich dann Unterstützer, die helfen, dass Sie ihre Kräfte und ihre Fähigkeiten mobilisieren können, denn es ist alles bereits in ihnen angelegt und Sie sind hier auf der Welt, um die Lösungen zu finden und entsprechend zu handeln. Es gibt nur Lernerfolge, Entscheidungen und Ergebnisse. Glauben Sie an sich, ein tiefer Glaube hat unumstößliche Entscheidungen zur Folge. Wir können nur wachsen und mit dem positiven Fokus auf ihre Lebensaufgaben, erreichen Sie auch die Erfolge, die Sie benötigen. Auf diesem Pfad immer weiter voranschreitend ist es möglich, es anzufangen zu lieben. Dann schaffen Sie es auch, immer wieder aus ihrer Komfortzone hinauszugehen, um eben ihre Vision leben zu können.
Der Gedanke ist die erste Formgebung und entspringt aus dem Formlosen, aus dem Feld unendlicher Möglichkeiten. Die Handlung, die Tat ist die zweite Ebene der Formgebung und die Materie, das rein körperliche, ist die schlussendliche Manifestation dessen.
Über die Reflexionen unserer Mitmenschen, die wie Spiegel sind, können wir viel über uns selber lernen. Um gewünschte Änderungen für sich zu erwirken, ist es gut, sich Gedanken über gewünschte Beziehungen, über ihren Umgang mit Fremden und mit bekannten Menschen zu machen. Aus welchem Geist heraus kommunizieren, handeln sie und haben Erwartungen an ein Miteinander? Was verbindet sie, welche Werte, Prinzipien und Anschauungen liegen all dem zugrunde?
Machen sie sich klar, wer auf die gewünschte Vision, ihrem Ziel hin förderlich ist, was oder wer sie behindert oder sogar verhindert. Alles ist Wechselwirkung!
3 Das, was ist! Wofür?
Tiefgreifende, offene und erwartungsfreie Analyse
Bewusst werden des gegenwärtigen Zustandes: Das ist der Ausgangspunkt, der erste Schritt. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, wo Sie im Moment stehen, was Ihre Situation ist. Das erfordert ehrliche Selbstreflexion.
- Herausforderungen erkennen: betreiben sie ein wenig Selbstanalyse, schauen sie gütig und voll Achtung auf ihre Biografie. Identifizieren Sie Ihre größten Schwierigkeiten, denn oft zeigen sie Ihnen den Weg, zu den Lösungen und ihren Lebensaufgaben. Verstehen Sie das „Warum“ und das „Wofür“ hinter Ihrer Situation.
- Situation sich selbst gegenüber ehrlich analysieren: Sie dürfen sich selbst und Ihre Beziehung zur Situation genauer betrachten. Welche Lösungen, welche Reaktionen und Aktion haben sie auf diese Situation vielleicht gehabt und haben sie jetzt in einer ähnlichen Situation? Wann und wo haben sie gelernt? Ist die Art und Weise wie sie Lösungen bereits zu dieser Situation entwickelt haben, jetzt für sie richtig oder fühlt es sich nicht mehr passend an? D.h. u.a. auch Fehler unumwunden sich selbst zugeben. Seien Sie bereit, Ihre Fehler anzuerkennen, denn sie sind Teil des Lernprozesses.
- Problem und Restriktion Veränderung im Einflussbereich, sich bewußtwerden: Verstehen Sie, welche Probleme und Restriktionen Sie tatsächlich beeinflussen können, und fokussieren Sie Ihre Energie darauf.
- Reaktionsmuster erkennen: Beachten Sie Ihre eigenen Reaktionsmuster. Wie reagieren Sie auf bestimmte Situationen? Erkennen Sie, wie Sie aktiv Einfluss ausüben können, indem Sie bewusst reagieren.
- Auf Sprache achten und „aktiv“ formulieren: Ihre Wortwahl und die Art und Weise, wie Sie Dinge ausdrücken, können einen großen Einfluss auf Ihre Handlungen haben. Achten Sie darauf, aktiv und positiv zu formulieren.
- Was können Sie bei sich selbst also verändern? Welche Lösungswege können sie sich vorstellen, wie können sie diese prüfen, ob es potenziell ein besserer Weg ist?
- Setzen Sie sich einen Schritt-für-Schritt Plan auf, der Sie auf dem Weg zur Veränderung begleitet und vielleicht auch zum disziplinierten Vorgehen mahnt. Kleben Sie nicht d’ran, Sie sind der Souverän. Wichtig sind die ersten Schritte, um zu spüren, dass sie aktiv und bewußt ihren Einfluß in Richtung der gewünschten Lösung gestalten können. Überprüfen sie auch ihre Ziele und Teilziele, eine Korrektur könnte anstehen.
Diese Schritte sind neben Vision, Ziele setzen, Werte und Geisteshaltung Wegweiser auf Ihrer Reise zu ihrem erfolgreichen Lebensprojekt. Seien Sie mutig, seien Sie proaktiv und gehen Sie Ihren eigenen Weg. Ihr inneres Potenzial wartet darauf, entfaltet zu werden.
Im Hier und Jetzt
4 Wie setzen Sie die Erkenntnis um?
Entschlossenes Handeln – Selbstverantwortung – Selbstvertrauen und -respekt
Und denken Sie immer daran: 100 % Verantwortung liegt bei Ihnen, und 0 % bei anderen.
Lassen Sie uns tiefer in diese Reise eintauchen, die Sie auf den Weg zu Ihrem wahren Potenzial führen wird.
Vision – Handlungsstränge – Ziele sind klar festgelegt: Ein erfolgreicher Weg beginnt mit einer klaren Vision, einer Absicht und einer Strategie, die Sie dorthin führt sowie konkreten Zielen, die Sie erreichen möchten. Diese Elemente bilden den Rahmen für Ihre Reise.
„Ich handle immer mit der ganzen Entschlossenheit für den Erfolg, ohne aber sich mit dem Ziel zu identifizieren, wohl aber erkennen als unbedingt Notwendiges und Unumkehrbares“. Ihre Entschlossenheit ist der Motor, der Sie vorwärts treibt. Sie handeln mit der festen Überzeugung, dass der Erfolg Ihrer ist, ohne sich jedoch mit Ihrem Ziel zu sehr zu identifizieren. Warum Zweifeln? Das ist doch eine Ablenkung von Ihrer Stärke weg.
Mit unermüdlicher Ausdauer, weil ich auch ein Teil meines Lebensweges / meines Lebenszweckes darin sehe: Diese Ausdauer rührt daher, dass Sie in Ihrem Weg und Lebenszweck eine tiefere Bedeutung sehen. Sie erkennen, dass Ihre Reise ein wichtiger Teil Ihres Lebens ist.
Sie schaffen es, wenn Sie es nur glauben, dass sie es schaffen – wirklich glauben, ohne Wenn und Aber, ohne Furcht: Der Glaube an sich selbst ist von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie wirklich daran glauben, ohne jegliche Zweifel und ohne Furcht, dann werden Sie erfolgreich sein.
Was ist Selbstverantwortung? Selbstverantwortung bedeutet, dass Sie die volle Verantwortung für Ihre Ergebnisse und Ziele übernehmen. Sie handeln proaktiv und wissen, dass Ihr Erfolg allein von Ihnen abhängt. Für einen gelebten hohen Grad an Selbstverantwortung übernehmen, brauchen sie Selbstvertrauen und Selbstrespekt, eine Wertschätzung sich selbst gegenüber auf allen Ebenen ihres Lebens, geistig, emotional und körperlich. Das sind alles Aspekte der Selbstliebe. Diese ist nicht zu verwechseln mit Egoismus, mit Selbstsucht. In der Bibel heißt es: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Setzt es also Selbstliebe voraus, so daß wir fähig sind, anderen mit Respekt, Achtung, Liebe begegnen können?
Diese Prinzipien sind die Bausteine für Ihre erfolgreiche Reise. Halten Sie an ihnen fest und lassen Sie sich von Ihrer Entschlossenheit, Ihrem Glauben an sich selbst und Ihrem Selbstrespekt leiten. Ihr Weg zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben ist in Ihren Händen. Schreiben sie ihr eigenes Skript. Werden sie zum Gestalter ihres eigenen Lebens.
5 Wie gehen sie miteinander um?
Selbstverpflichtung, Selbstmotivation & Kommunikation leben
„Wähle deine Worte weise. Jedes Wort, jeder Gedanke trägt dich und nimmt Einfluss auf dich und deine Mitmenschen.“(Siddhartha Gautama, auch bekannt als der Buddha)
Selbstverpflichtung heißt, sich gegenüber dem Ergebnis zu verpflichten. Arnold Schwarzenegger sagte es treffend: „Work your ass off.“ Es gibt keinen anderen Weg. Sie kennen sicherlich auch den Ausdruck: „10 % Inspiration und 90 % Transpiration.“ Das bedeutet, dass der Großteil Ihrer Erfolge von harter Arbeit und Entschlossenheit abhängt.
Selbstmotivation heißt: Keine Angst vor Niederlagen zu haben, denn es gibt nur Lernerfolge. Sie lernen, lernen und lernen weiter. Diese Erfahrungen sind der Schlüssel zum gewünschten Ergebnis. Leider wurden wir oft so erzogen, dass wir Angst vor dem Scheitern haben. Doch diese Angst nach dem Fallen steht im krassen Widerspruch zum Streben nach Freiheit. Freiheit ist der Kerngedanke großer Unternehmer, wie Napoleon Hill es zusammenfasste.
Bleiben Sie nicht in Selbstmitleid und Selbstkritik verhaftet, auch nicht in der Kritik anderer. Klären Sie auf, konzentrieren Sie sich auf Lösungen und halten Sie die Erfahrungen fest. Übernehmen Sie die Verantwortung und handeln Sie. Das Ziel ist entscheidend. Kehren Sie zum 4. Prinzip zurück: Wir sind hier, um Entscheidungen zu treffen und „Probleme“ und Widerstände zu lösen. Wie? In Liebe, Vergebung und Dankbarkeit. (einer meiner Essenzen aus dem Neuen Testament).
Wie möchten sie mit anderen in Kontakt kommen? Wie interagieren sie? Wie denken sie über Kunden, Lieferanten, Familie, Freunde, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Fremde gleicher und anderer Kultur? Es geht hier nochmal sehr um ihr eigenes Menschenbild, um ihr Selbstbild? Was sind ihre Leitsätze und inwieweit gelten sie auch für die Kommunikation zu anderen Menschen? Wie leben sie die Kommunikation? Können sie mit Feedback umgehen, holen sie sich Feedback? Reflektieren sie ihre Interaktion mit anderen Menschen, entsprach es ihren Leitsätzen? Im 3. Prinzip, bei der tiefgreifenden Analyse, ging es ja hauptsächlich über die Erkenntnis eigener Wechselwirkungen zu Begebenheiten, Menschen und anderen Lebewesen. Das, was sie stört, entspricht ja nicht ihren Werten, Leitsätzen und Erwartungen. Hier geht es also um die Reflexion, inwieweit sie ihre Erkenntnis zu gewünschten Wechselwirkungen, sie auch umsetzen können und wo sie noch feilen möchten.
Leben ist Wechselwirkung. Wir können nicht genug versuchen, uns bewußt zu machen, wie wir selber agieren, welche Worte wir wählen und welche Wirkungen wir auf andere Menschen haben. Es hilft uns, auch immer besser zu verstehen. Auch anders ausgedrückt, der Sinn des Lebens ergibt sich erst in der Beziehung.
Lassen Sie mich auch von einer anderen Seite herkommen. Die Quantenphysik ist eine Physik der Beziehungen bzw. der Wechselwirkung. Beziehungsstrukturen sind die Zustände des Objektes.
Ein Quant ist nur erkennbar in seiner Wechselwirkung. Was nutzt ein Quark, ein Elektron, ein Positron, ein Neutron, ohne dass sie sich zu einem Atom zusammenfinden, was nützt ein Atom, ohne daß sich Atome zusammenschließen und ein Molekül ergeben. Was nutzt ein Molekül, ohne sich zusammenzuschließen zu einer Zelle, Zellen zu einem Organ, was nutzt ein Organ ohne gesamten Organismus, was nutzt dem Organismus, dass er existiert? Nur durch Wechselwirkung kann er sich erfahren, wachsen, sich entwickeln. Wohin? Wozu? Was ist das Ziel? Aber der Sinn fragt dich! Ich gebe mit meinen Entscheidungen und meinen Lösungswegen einen Sinn in meinem Leben. Ich bin. Nur aus mir heraus, in der Wechselwirkung mit allem, kann ich einen Aspekt der Wahrheit erfahren.
6 Wie ist ihr täglich‘ Brot?
Konzentriertes Handeln, Disziplin & Ausdauer
Wichtiges & Dringendes zuerst.
Hier stelle ich mir zuerst die Frage, was ist das Wichtigste, und zwar jeden Tag.
Es sind sie, ihr Ziel, ihr Traum, ihre Selbstachtung. Jeder Tag möchte erfüllt sein, dass sie an Ihrer Vision gearbeitet haben. Dann können sie anfangen mit der klassischen Aufteilung nach wichtig und dringend.
Disziplinierte Gedanken und Handlungen wurden bereits im 5. Prinzip und bei der Selbstverpflichtung angesprochen. Wenn Sie eine klare Vision und Ziele vor Augen haben, die mit fester Absicht verfolgt werden, wird es viel einfacher, sich zu 100 % für diese Vision und ein Ziel einzusetzen und sie in allem, was Sie tun, zu verwirklichen. Fest in der Absicht, flexibel zum Weg in die Zielerreichung.
Denken Sie groß. Erschaffen Sie beeindruckende Bilder Ihrer Ziele, ihrer Vision. Das ist mir z.B. lange schwergefallen. Doch warum sollen Ihre Ziele, ihre Vision, denn nach heutiger Sicht erreichbar oder realistisch sein? Das macht keinen Sinn. Strengen sie sich an, diese dann zu erreichen? Handeln sie dann wirklich diszipliniert und mit Fokus? Zeigen Sie sich und vertreten Sie Ihre Ziele. Wenn es nicht wichtig ist, warum machen Sie es dann? Ihre Ziele sind doch für sie von großer Bedeutung, also handeln Sie bitte danach.
Bleiben Sie am Ball. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und Entschlossenheit. Es geht mal schief? Na, und. Ich sehe meine Tochter vor mir. Wie sie wütend ist, fast außer sich, dass das, was sie sich vorgenommen hat, nicht funktioniert. Sie tut sich weh und weint. Sie wiederholt es trotzdem, aber jetzt anders. Irgendwann kommt sie strahlend auf mich zu. „Papa, ich muss es dir zeigen, ich kann es jetzt.“ Also wann ist Ihr Moment, Ihre Vision in die Tat, mit Entschlossenheit umzusetzen. Wann, wenn nicht jetzt?
Führen & Erweitern
7 Was dürfen Sie lernen?
Review, Optimieren & Engpässe zuerst angehen.
Wachstum und ständiger evolutionärer Wandel – eine Strategie zur Selbstoptimierung
„Le hasard est un mot vide de sens; il signifie une cause inconnue.“ [Zufall ist ein leeres Wort; es bedeutet eine unbekannte Ursache.] (François-Marie Arouet (Voltaire))
Fokussieren Sie sich zunächst klar auf das ‚Was‘, also auf die genaue Definition Ihrer Ziele. Präzisieren Sie, was genau Sie erreichen möchten. Nachdem Sie das ‚Was‘ klar definiert haben, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das ‚Wie‘. Überlegen Sie sich, wie es sich anfühlen und aussehen wird, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Sind Sie mit dieser Vorstellung zufrieden, lassen Sie Ihre Ziele los. Sie haben Ihre Absicht gesetzt, und nun kehrt der Fokus zurück zum täglichen Handeln.
Die tägliche Reflexion spielt eine entscheidende Rolle in diesem Prozess. Denken Sie jeden Tag über Ihre Erfolge und Resultate nach. Halten Sie neue Ideen fest und hinterfragen Sie bestehende Annahmen. Erlauben Sie sich, von den täglichen Ereignissen berührt zu werden und beschreiben Sie diese ohne vorschnelles Urteilen. Hierbei kann das Konzept der ‚Lemniskarte der Denkbewegungen‘ (Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel) als visuelles Hilfsmittel dienen.

Es ist auch hilfreich, ein ‚Erfolgsbuch‘ zu führen – quasi eine Biografie Ihrer Errungenschaften. In diesem Buch halten Sie Fakten, Reflexionen, Ziele und Strategien fest. Es dient als Sammlung all dessen, was Sie brauchen, um dort anzukommen, wohin Sie wollen.
Ein Zitat von Buddha: „Die Gedanken schaffen ein Universum. Wir sind die Schöpfer unseres Universums.“
Jeder Gedanke und jedes Wort trägt zur Schaffung einer spezifischen, zukünftigen Welt bei. Wir tragen die volle Verantwortung dafür. Alles, worauf wir uns konstant und intensiv konzentrieren, hat das Potenzial, Teil unserer Realität zu werden und bestimmt somit unsere Zukunft und unser Leben.
8 Wie wollen sie führen oder geführt werden?
Geben & Führen
Erst verstehen, dann verstanden werden, mitfühlende, wertschätzende Kommunikation
„Das Denken zum Aussprechen der Dinge einsetzen und nicht zum Richter über die Dinge werden lassen. Wir können sonst nicht umfassend die Dinge erkennen und ihren eigentlichen Kern.“ (Rudolf Steiner)
Für mich zählt vor allem authentisch zu sein, als eine der wichtigsten anzustrebenden Eigenschaften. Es schließt das Vermögen lernfähig zu sein nicht aus.
Führen heißt außerdem für mich (sehen sie dazu auch z.B. Transformationale Führung, Peter Finckler):
- Fragen stellen, dienen und eine Gewinn- / Gewinnsituation herstellen, die Vision und das Ziel immer vor Augen.
- Umsetzungsstärke, gepaart mit Ergebnisorientierung.
- Chancen und Risiken und deren wirtschaftliche, menschliche Konsequenzen kennen und den besten Weg suchend, handeln, „machen“.
- Macht ausüben (nicht Gewalt), entscheidend ist das „Wie“, mit welcher Intention und welchen Grundgedanken. Dann kann auch Macht, geben heißen. Geben, was sie erhalten möchten und nehmen sie die menschliche Dimension mindestens so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als die finanzielle oder technische.
- Erst verstehen, um auch verstanden zu werden.
- (ein)fordern und fördern, individuell jeden Menschen abholen, diesen Menschen einen Rahmen geben. Evtl. ihn in eine höhere Selbständigkeit führen, wenn notwendig, auch zu mehr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. So kann ein Teamgeist entstehen, von sich gegenseitig achtenden und respektierenden Persönlichkeiten. Die Leistung insgesamt und des Einzelnen erhöht sich.
- Self-Empowerment, Selbstmanagement, Selbstoptimierung fördern
- Wertschätzend kommunizieren
- Symbiose anstatt Polarisation – Eigeninteresse mit denen der anderen in Sinnzusammenhänge bringen. Mitunternehmerschaft anstatt Personal.
Diese Führungselemente gelten auch, wenn sie keine Führungskraft sind. 100 % Selbstführung, ist dann gegeben, wenn die Fähigkeit einer Person beschreibt, sich selbst effektiv zu leiten und zu motivieren, um Ziele zu erreichen und Wohlbefinden zu fördern. Es umfasst die bewusste Steuerung des eigenen Handelns, basierend auf persönlichen Werten und Zielen. Selbstführung betont die eigene Verantwortung für Veränderungen und die Disziplin, erforderliche Schritte zur Zielumsetzung zu initiieren und beharrlich zu gehen. (Informationen zu Selbstführung und deren Bedeutung siehe auch ZHAW, Angewandte Psychologie)
An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf Kommunikation eingehen. Jeder trägt die Welt wie er sie sieht nur in seinem Kopf und Herz. Nur weil ich denke, es ist so, ist es nur ein Bruchteil der Wahrheit. Daraus folgere ich u.a., dass es gilt, zuerst verstehen lernen – was passiert gerade vor meinen Sinnen, beschreiben, nachhaken, fragen. Das liegt in der eigenen 100 % Kontrolle. Leider sind wir mit dem Interpretieren und dem Einwenden zu häufig sofort dabei. Dann können wir aber tatsächlich uns selber nicht entwickeln und wachsen. Ich gebe zu bedenken, dass das Verstehen immens wichtig ist, um selbst später durch mein Gegenüber überhaupt verstanden zu werden. Wenn das, was durchdrungen werden soll, hinreichend geschah, kann erst eine erste Diagnose entstehen, und dann erst das Rezept. Da wir sicherlich in den meisten Fällen nur ein Teil des Ganzen erfassen können, gibt es kein 100 % wirksames Rezept. Wir nähern uns in eine irgendwie gearteter Näherungskurve einem Ergebnis bis zur ausreichenden Zufriedenheit für die Beteiligten.
9 Wie wird der Wirkungskreis erweitert und wie entwickelt sich Gutes?
Wachstum & der Blick nach Außen
Erfahrungen sammeln, Beste Praktiken, verlässliche Kooperationen
Eine Rückschau auf unser Leben und der darin stattfindenden Ereignisse, Handlungen und Gefühle sind wichtig und wertvoll. Nicht alle Ereignisse, die in unser Leben eintauchen, sind ein Spiegel unser Selbst. Einiges stammt aus dem kollektiven Umfeld. Dennoch sollten wir aus allen diesen Ereignissen lernen, insbesondere wie wir mit den verschiedenen Situationen umgegangen sind. Haben diese uns belastet oder Freude bereitet? Selbstkritik und Selbstzweifel sind oft hinderlich. Es ist besser, Unterstützung zu suchen, bevor negative Gedanken überhandnehmen.
Es ist hilfreich, in unseren Erlebnissen die Emotionen von den Fakten zu trennen, um neue Wege für Entscheidungen zu öffnen. Erst dann, wenn diese Ereignisse mit dem nötigen Bewußtsein verarbeitet sind, werden diese Erlebnisse zu wertvollen Erfahrungen, mit denen wir gezielt bei gleichen oder ähnlichen Situationen neue bessere Entscheidungen treffen können.
Eine regelmäßige Reflexion muss nicht nur einmal jährlich erfolgen. Eine tägliche, kurze Reflexion vor dem Schlafengehen kann sehr wertvoll sein. Es geht darum, sich an die positiven und kleinen Ereignisse des Tages zu erinnern. Bitte nicht sich selbst in einer negativen Weise kritisieren. Besuchen Sie auch meinen Blog „Die Handregel“, um mehr über eine kleine, eingängige Methode zur täglichen Reflexion zu erfahren.
Bei Ihrer Rückschau sollten Sie überprüfen, ob Sie Ihren Fokus mit genügend Ausdauer und Disziplin auf Ihre wichtigen Dinge, wie Ihre Visionen und Ziele, gerichtet haben. Was hat Sie bereichert? Wo haben Sie Freude und Glück empfunden und wie können Sie diese Gefühle dauerhafter in Ihr Leben integrieren? Haben Sie Ihre Erfolge angemessen gefeiert? Ja? Super! Dies ist eine wichtige, positive Verstärkung.
Durch solche Lernschleifen entwickeln Sie neue, beste Praktiken, verbessern Ihre Reaktions- und Handlungsmuster sowie Entscheidungswege. Dies fördert ein Wachstum von Geist, Herz und Verstand.
Wir sind nicht allein in der Welt. Beziehungen und Interaktionen mit anderen Menschen und der Natur sind essenziell für unser Wachstum und Selbstverständnis. Wir streben danach, uns selbst zu verwirklichen und unsere Fähigkeiten und Kompetenzen zu entwickeln, um sie dann der Gemeinschaft zur Verfügung stellen zu können.
Es ist für unser Wohl und des Wohles der Gemeinschaft, auf eine Weise zu interagieren, die das Verständnis eines Gewinn-Gewinn-Denkens, eines achtsamen Umgangs miteinander, einer mitfühlenden und wertschätzenden Kommunikation sowie eines prinzipienzentriertes Führungsverhaltens – manchmal führen wir, manchmal werden wir geführt – beinhaltet.
Um unsere besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen weiter verbreiten und umfangreichere Angebote machen zu können, ist es sinnvoll, unser Beziehungsnetzwerk zu erweitern und den Austausch innerhalb des Netzwerkes zu vertiefen. Der Austausch mit Gleichgesinnten und ähnlich denkenden Menschen, die nicht in direkter Konkurrenz stehen, kann zu verlässlichen Kooperationen führen. Diese ermöglichen den gewünschten, größeren Wirkungskreis.
Abweichende Ansätze, Kontraste, Meinungsverschiedenheiten, kulturelle Unterschiede und weitere Aspekte bieten die Chance, Neues zu lernen, zu verstehen und daraus Inspiration für kreative Ergebnisse zu gewinnen. Dies ist eine weitere Bereicherung aus solchen Beziehungsnetzwerken und Kooperationen.
Sie sind mächtig, wenn Sie aus Liebe handeln. Ihre Handlungen sollten von der Liebe angetrieben werden, nicht darauf abzielen, sie zu erhalten.