Your Companion for Prosperous Life & Business Projects

Innere Klarheit schafft äußere

Von der Vision über das „Wofür“ zu klaren, machbaren Zielen

I. Vision – Der leuchtende Nordstern

Eine Vision ist mehr als ein wohlformulierter Satz an der Bürowand. Sie ist kein Poster, kein Marketingslogan, kein ferner Gedanke. Sie ist der energetische Zielpunkt – das, was bereits in uns lebt, wenn wir sie mit Klarheit denken. Sie ist ein Zukunftszustand, so real empfunden, dass er sich im Jetzt schon niederschlägt: in Entscheidungen, in Haltungen, in Taten.

Wer glaubt, den Weg dorthin schon ganz zu kennen, der hat zu klein gedacht. Eine Vision verlangt Mut – nicht zur Detailplanung, sondern zur inneren Weite.

Ich mache keinen Unterschied zwischen der Vision eines Unternehmens und der Vision eines Lebens. Beide verlangen dieselbe Konsequenz: Klarheit. Kraft. Sinn. Und das tiefe Gefühl, dass es sich lohnt, alles in diese Richtung auszurichten.

In Organisationen ist es darüber hinaus entscheidend, dass sich Mitarbeitende in dieser Vision wiederfinden – nicht als Mitläufer, sondern als Mitschaffende. Wer seine Lebenszeit gibt, will mehr als Lohn. Er will Sinn.

Beispiel (Künstler):

„Ich bin international anerkannter Künstler. Mein Werk berührt Menschen tief. Ich lebe von der Resonanz, nicht vom Kompromiss. Mein Leben ist frei, selbstbestimmt, würdevoll.“

 

II. Mission – Das „Wofür“ hinter dem Weg

Die Mission ist der Beweggrund hinter der Vision – der innere Motor, der Werte mit Zielen verbindet. Warum tun wir, was wir tun? Was treibt uns an, jenseits von Profit, Prestige oder äußeren Erwartungen?

Im Unternehmenskontext bedeutet das: Ethik, Haltung, Werte, Glaubenssätze. Was wir vertreten, wie wir denken, wofür wir stehen – das alles formt unsere Handlungen weit mehr als jeder Quartalsbericht.

Wenn der positive Ausdruck schwerfällt, hilft der Umweg über das Gegenteil. Was lehnen wir ab? Was stört uns zutiefst? Wer den Schatten benennt, findet oft leichter ins Licht.

Beispiel (Künstler):

„Ich schaffe Kunst als Ausdruck radikaler Authentizität. Ich will Menschen nicht unterhalten, sondern bewegen. Mein Werk ist Spiegel, meine Berufung: kreative Selbstverwirklichung.“

 

III. Strategische Ziele – Die Stufen zum Ziel

Zwischen Vision und Realität liegen Etappen. Sie heißen: konkrete Ziele. Sie sind greifbar, messbar, terminiert – und doch stets dem größeren Zusammenhang verpflichtet.

Man unterscheidet zwei Ebenen:

  • Langfristige Zielbilder, die in ihrer konkreten Form noch offen sind, aber bereits Orientierung geben.
  • Kurzfristige SMART-Ziele, die im Hier und Jetzt operationalisiert werden: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.

Je näher am Heute, desto präziser – aber immer im Dienste der Vision.

Beispiel (Künstler):

„Ich organisiere bis zum TT.MM.JJJJ eine Ausstellung mit mindestens 500 Besucher. Ziel: erste mediale Sichtbarkeit im internationalen Raum.“

 

IV. Von der Vision zur Umsetzung – Coaching als Transformator

Vision, Mission und Ziele existieren oft – aber sie leben nicht. Was fehlt, ist die Brücke zwischen Denken und Handeln. Genau hier setzt auch mein Coaching an: Es macht Visionen erlebbar, Ziele glaubwürdig und Wege gangbar. Es stellt sicher, dass das, was innerlich längst vorhanden ist, auch äußere Realität werden kann – durch systematische Arbeit an inneren und äußeren Hindernissen.

 

V. Drei Hebel für Veränderung

Hindernisse erkennen und auflösen

  • Klärung und Validierung von Zielen (inkl. SMART-Logik)
  • Prüfung innerer Erlaubnisse: „Darf ich dieses Ziel überhaupt erreichen?“
  • Identifikation und lösen unbewusster Blockaden, ersetzen durch emotional positive Gedanken

Zielbilder emotional erlebbar machen

  • Arbeit mit inneren Bildern, Klängen, Gefühlen
  • Verankerung positiver Zustände als Motivationsquelle
  • Perspektivwechsel: Ziele aus dem „Schon-Erreicht“-Zustand wahrnehmen

Zielkonflikte systemisch auflösen

  • Imaginative Aufstellungen zur Sichtbarmachung von Konflikten
  • Arbeit mit Beziehungen und Kontexten: Wer muss integriert, wer gesehen werden?
  • Emotionales Regulieren im komplexen Systemumfeld

 

VI. Die Everest-Methode – Schrittweise zum großen Ziel

Große Ziele wirken einschüchternd. Sie liegen über den Wolken. Die Lösung: nicht kleiner denken, sondern strukturierter gehen.

Die Everest-Methode bedeutet:

  1. Definition des Gipfels (Vision)
  2. Zerlegung in klare Etappen (Zwischenschritte)
  3. Aktive Nutzung positiver Ressourcen (Mut, Ruhe, Zuversicht)
  4. Regelmäßige Reflexion & Kurskorrektur

Jede gemeisterte Stufe stärkt das Vertrauen – und macht das scheinbar Unmögliche Schritt für Schritt möglich.

 

VII. Fazit – Klarheit, die trägt

Wer Klarheit über Vision, Mission und Ziele hat, schafft Orientierung – für sich selbst, für andere, für das Unternehmen.

Professionelles Coaching ist dabei mehr als ein Werkzeug: Es ist ein Spiegel, ein Resonanzraum, ein Katalysator. Es hilft, nicht nur zu wollen, sondern zu können. Nicht nur zu planen, sondern zu gehen. Und nicht nur zu träumen, sondern zu erreichen.